Die Sprachwissenschaft

Ihre Aufgaben, Methoden und Bisherigen Ergebnisse

Georg von der Gabelentz

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Schule und Lernen / Lektüren / Interpretationen / Lektürehilfen

Beschreibung

Whilst the greatest effort has been made to ensure the quality of this text, due to the historical nature of this content, in some rare cases there may be minor issues with legibility. Dies Buch verdankt seine Entstehung sehr verschiedenartigen Anregungen. Neigung und Beruf haben mich seit Jahren genöthigt, mich mit sprachen der mannigfaltigsten Bauformen zu beschäftigen. manche von ihnen familienweise zu vergleichen, andere lehrend oder schildernd darzustellen. Kathedererfahrungen und häufiger Gedankenaustausch mit befreundeten Fachgenossen über allgemeinere Fragen kamen hinzu; in der einschlägigen Literatur, soweit ich sie kennen lernte, fand ich nur Theile dessen, was ich suchte, vieles, was mir nicht einleuchtete. Und so wurde es mir zugleich Bedürfniss und Pflicht, mir und Anderen über meinen Standpunkt Rechenschaft zu geben. schon die Lehrvorträge iiber vier uns so fremdartige und untereinander so verschiedene sprachen, wie Chinesisch, Japanisch, Jlandschu und Malaisch, nöthigten mich immer wieder, ins sprachphilosophische Gebiet hiniiberzuschweifen Dabei konnte ich beobachten, wie schwer sich oft die besten Köpfe von den muttersprachlichen Vorm-theilen losringen, wie aber dann, wenn dies gelungen, aus den entlegensten Gebieten herüber auf heimische spracherscheinungen Licht fallen kann. Darin beruht ja der Werth der Analogie im Organen der induc tiven Wissenschaften, dass so oft an weit entfernten Punkten die Thatsachem ihre Gründe und Wirkungen die nämlichen sind, dass sie aber das eine Mal klarer zu Tage liegen, als das andere. Und gerade die sprachen unserer Familie leisten in der Verhüllung Ersta1mliches, strengen den F1eiss des geschichtlichen Forschers, den scharfsinn des Denkers da an, wo andere ihren lllechanisinus und ihre Geschichte offen zur Schau tragen.<br><br>In erster Reihe ist dies Buch für Jene bestimmt, die wir dereinst als unsere Mitarbeiter und Nachfolger zu sehen hoffen. Das möge es entschuldigen, wenn ich den hodegetischen Fragen mehr Raum gegönnt habe, als dies sonst wohl in Werken verwandten lnhalts üblich ist. Auch das Äusserlichste der Methodik lässt sich ja von Innen heraus erkläre

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