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"Fireworks" und "Scorpio Rising". Die politische Ästhetik der Filme von Kenneth Anger

Lilli Sigle

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Sachbuch / Film: Allgemeines, Nachschlagewerke

Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2021 im Fachbereich Filmwissenschaft, Note: 1,0, Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Institut für Film-, Theater-, Medien- und Kulturwissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Bei den Filmen von Kenneth Anger muss man mit allem rechnen. Er gehört zu den berühmtesten Vertretern der American Avantgarde. FIREWORKS (USA 1947) und SCORPIO RISING (USA 1963) stellen dabei wohl die bekanntesten Werke in seinem umfangreichen Oeuvre dar und sind bereits unzählige Male rezipiert und analysiert worden. Meistens geschah dies mit dem Fokus auf ihre avantgardistische Ästhetik und ihr Verhältnis zur (Post-)Moderne , doch nur selten wurde die politische Bedeutung von Angers Filmen betrachtet. Dieser Aspekt scheint mir jedoch zentral für Angers Schaffen, denn seine Filme drehen sich immer auch um die (eigene) Homosexualität. FIREWORKS und SCORPIO RISING entstanden dabei zu einer Zeit, die zwischen Homosexuellenverfolgungen, insbesondere der Lavender Scare in den USA während der McCarthy-Ära, dem Bestreben homophiler Organisationen, um die gesellschaftliche Anerkennung der Homosexualität, und dem Ausbruch der Gay-Liberation-Bewegung oszillierte. Anger erzeugte mit diesen Filmen zu dieser Zeit zwangsläufig Reibungspunkte, wovon die Polizeirazzien und Gerichtsprozesse, die häufig mit den Vorführungen verbunden waren, zeugen. Deshalb möchte ich mich in dieser Hausarbeit anhand der beiden Filmen der Frage widmen, in wie weit sie Filme sind, die sich einer politischen Ästhetik bedienen, um sich mit der Unterdrückung und dem Aufbegehren von Homosexualität auseinanderzusetzen. Ich setze mir zum Ziel, einige Ansätze auszuführen, die es ermöglichen, die politische Kraft dieser Filme zu analysieren, wobei kein Anspruch auf Vollständigkeit erhoben wird. Zu Beginn der Hausarbeit werden kurz die Inhalte der beiden Filme erläutert. Anschließend werde ich mich damit auseinandersetzen, wie es Anger mit seinen Filmen gelingt, die heterosexuellen Männlichkeitsbilder der westlichen Gesellschaften in Frage zu stellen. Zum Schluss führe ich aus, wie Anger mit seiner Ästhetik von Unterdrückung und Rebellion den Wandel homosexueller Selbst- und Fremdwahrnehmung in jener Zeit widerspiegelte und bereits Motive adaptierte, die später in der Gay Liberation zentrale Bedeutung gewannen.

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Kenneth Anger