Psychomotorik an Grundschulen in von Armut betroffenen Vierteln

Barbara Bitzer

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Geisteswissenschaften, Kunst, Musik / Allgemeines, Lexika

Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Pädagogik - Allgemeine Didaktik, Erziehungsziele, Methoden, Note: 2,0, Evangelische Hochschule Nürnberg; ehem. Evangelische Fachhochschule Nürnberg , Sprache: Deutsch, Abstract: Kinder, die aus von Armut betroffenen Familien stammen, werden innerhalb der Familie weniger gefördert, als Kinder aus finanziell gesicherten Familien. Häufig arbeiten beide Elternteile bzw. die Kinder wachsen nur mit einem Elternteil auf, der alleinverdienend ist und daher über wenig Zeitkapazität verfügt. Zudem sind die Eltern(teile) häufig mit eigenen Problemen, wie Existenzängsten beschäftigt, so dass sie weniger aufnahmefähig für die Belange ihrer Kinder sind. Nicht selten machen Eltern(teile) moderne Anschaffungen (z.B. Tablets oder Smartphones), um ihr schlechtes Gewissen zu mildern und zu vermeiden, dass ihre Kinder in eine Außenseiterposition in der Schule geraten, denn oftmals schämen sich diese ob ihrer Armut und wollen diese verheimlichen. Sie vergleichen sich mit den anderen Kindern und kommen sich nicht selten minderwertig vor. Die technischen Kleingeräte, die uns das Leben leichter machen sollen, sind bereits in den Kinderzimmern angekommen. Auf Tablet und Smartphone können diese spielerisch lernen oder sich anderweitig unterhalten lassen. Es gibt vielfältige und ganz individuelle Möglichkeiten. Dass ein oder andere Kind vergisst darüber schon einmal die Zeit, vor allem wenn die Eltern(teile) arbeiten und kein Auge auf die Nutzung der Kleingeräte haben. Anstatt draußen auf dem Spielplatz zu toben, sitzen die Kinder vor den Bildschirmen. Daraus resultieren nicht selten Haltungsschäden oder physische Probleme wie Übergewicht oder Koordinationsschwierigkeiten. Was vor 20 Jahren noch selbstverständlich war, wie Balancieren oder Schwimmen können, ist es heutzutage nicht mehr. Die Armutszahlen in Deutschland sind alarmierend. Vor allem Kinder sind die Leidtragenden – sie verfügen noch nicht über die notwendige Resilienz und Reife um damit umgehen zu können, was zu nachhaltigen psychischen Beeinträchtigungen führen kann. Kann man durch niederschwellige Pflichtangebote in der Schule prophylaktisch gegen physische und psychische Probleme vorgehen? Wie sähe so ein Konzept aus? Dies werde ich anhand meiner Arbeit erläutern.

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Schlagwörter

grundschulen, psychomotorik, vierteln, armut