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Im Tümpel ist kein Wasser

René Deter

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1,49
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Belletristik / Science Fiction

Beschreibung

Das Offensichtliche wird zum Unscheinbaren und das Unscheinbare zum Offensichtlichen. Doch immer steht eine Botschaft hinter den entstehenden Bildern. Man muss sich nur darauf einlassen ... Aus "Mutter" Jeder Schlag tötet und jeder Schlag tut auch mir weh, denn meine Kinder sind fest an mich gebunden. Ich sterbe immer ein wenig mit. Dieser Schmerz ist furchtbar, für Außenstehende nicht nachvollziehbar. In letzter Zeit haben sich die Schläge enorm vermehrt. Ich komme kaum noch zur Ruhe. Immer wieder und immer wieder spüre ich es. Man schlachtet mir meine Kinder weg. Und der Schrecken, der meine Glieder durchzuckt, steigt ins Unermessliche! Wie viel Leid kann eine Mutter ertragen? Aus "Im Tümpel ist kein Wasser" "Im Tümpel ist kein Wasser", stellte der alte Frosch fest und hüpfte den matschigen Grund entlang. Einst gab es hier das Wasser seines Lieblingstümpels, doch von dem schien nichts mehr da zu sein. Der Schlamm war nun sein Zuhause. "Die Luft ist ziemlich komisch", dachte der Frosch, als er beim Springen tiefer einatmete. "Und überhaupt ist heute alles anders", überlegte er sich dann. "Ich höre keine Vögel, bemerke auch keine anderen Tiere. Ich habe nur mich selbst." Aus "Solveigs Lied" Die Menschen behaupten immer wieder, dass Delfine sprechen können. Sie sagen, die Delfine würden sich untereinander unterhalten, und meinen, dass die Sprache der Delfine ein untrügliches Zeichen dafür sei, dass ebenjene beträchtliche Intelligenz aufweisen. Und doch ignorieren sie diesen Umstand. Ich allerdings kann dem nur zustimmen, was die Menschen meinen, denn ich bin ein Delfin. Ich weiß es sozusagen aus erster Hand und keiner der Menschen kann es so beurteilen wie ein Delfin. Aus "Am Ende des Weges" Er wusste, dass er nicht mehr lange durchhalten würde. Es konnte nicht gutgehen. Die Anzeichen waren zu deutlich spürbar. Nur noch wenige Stunden, dann würde es vorbei sein. Länger dauerte es auf keinen Fall mehr. Endlich würde er von seinen schmerzhaften Qualen erlöst sein, fortgegangen aus diesem abgestorbenen Geschwür, welches sich einmal Welt nannte. Mit den in diesem Band versammelten dreizehn Kurzgeschichten und einem Gedicht geht der Autor neue Wege, präsentiert Ihnen Denkanstöße und will zum Mitdenken anregen. Folgen Sie ihm und lernen Sie zu verstehen ...

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Schlagwörter

Science Fiction, Dystopie, Phantastik, Philosophie, Erzählungen