img Leseprobe Leseprobe

Zwischen Heilung und Wahnsinn: Potentielle Dichter in den frühen Romanen Vladimir Nabokovs

Anna Schmid

PDF
34,99
Amazon iTunes Thalia.de Weltbild.de Hugendubel Bücher.de ebook.de kobo Osiander Google Books Barnes&Noble bol.com Legimi
* Affiliatelinks/Werbelinks
Hinweis: Affiliatelinks/Werbelinks
Links auf reinlesen.de sind sogenannte Affiliate-Links. Wenn du auf so einen Affiliate-Link klickst und über diesen Link einkaufst, bekommt reinlesen.de von dem betreffenden Online-Shop oder Anbieter eine Provision. Für dich verändert sich der Preis nicht.

Diplomica Verlag img Link Publisher

Geisteswissenschaften, Kunst, Musik / Slawische Sprachwissenschaft / Literaturwissenschaft

Beschreibung

Diese Studie widmet sich den (potentiellen Dichter-)Figuren in Vladimir Nabokovs frühen Romanen Mašen’ka, Zašcita Lužina und Otcajanie. Die Protagonisten dieser Romane, so die These, sind potentielle Dichter bzw. Künstler; eingebunden sind diese aber - und das ist das zweite große Thema der Studie - in den fortlaufenden Versuch einer Selbstfindung im kulturellen Zwischenraum des Berliner Exils. Identifikation, Integration und Nostalgie sind drei Strategien, die eingesetzt werden, um mit der Exilsituation zurechtzukommen - die Figuren aus Nabokovs Berlinromanen wenden diese mehr oder weniger erfolgreich an. Die Opposition von pošlost‘ (Vulgarität) und Dichtung führt zu den Konflikten, die die Romane bestimmen; daraus ergeben sich die antagonistischen Kategorien von Irrationalität und Vernunft, dem Konstruktiven und dem Destruktiven, von Heilung und Wahnsinn. Die Figuren, die für die Studie ausgewählt wurden, sind - und das macht sie umso interessanter - keine ‚wirklichen‘ Dichter, sondern sie besitzen ein künstlerisches Potential, das unterschiedlich zum Vorschein kommt. Diese Dichterfiguren befinden sich in einem gefährlichen Balanceakt zwischen Heilung und Wahnsinn. Wenn das Menschliche und die Kunst in einer harmonischen Beziehung stehen, ist die künstlerische Gabe positiv zu werten, sobald diese Beziehung gestört wird, kommt es zur Katastrophe - der Dichter läuft dabei Gefahr, an seiner Gabe zu zerbrechen und wahnsinnig zu werden. Eine metapoetische Basis für seine Figuren, die zwischen dem Künstler, dem Wahnsinnigen und dem Verbrecher changieren, legt Nabokov in seinem Essay ‚The Art of Literature and Commonsense‘. Davon ausgehend wird Nabokovs Realisierung der drei Figurentypen (Dichter, Irre, Verbrecher) spezifiziert. Dabei verschwimmen die Unterschiede zwischen den drei Figurentypen; gemeinsam ist ihnen nur, dass ihr dichterisches Potential fast immer unrealisiert bleibt. Ein fokussierter Blick auf Nabokovs potentielle Dichter zwischen Heilung und Wahnsinn wird durch die ausführlichen Einzelanalysen der jeweiligen Romane geboten.

Weitere Titel zum gleichen Preis

Kundenbewertungen

Schlagwörter

Wahnsinn, Berlin, Exil, Nabokov, Dichterfigur