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Caesarbilder moderner Althistoriker im Vergleich

Stefan Schubert

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Geisteswissenschaften, Kunst, Musik / Vor- und Frühgeschichte

Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 1,0, Technische Universität Chemnitz (Europäische Geschichte), Veranstaltung: Caesar: Ruhm und Nachruhm, Sprache: Deutsch, Abstract: Gaius Iulius Caesar ist eine der umstrittensten Persönlichkeiten der europäischen Geschichte. Die Urteile über ihn reichen vom „schöpferischen Genie“ bis hin zum „Totengräber der Republik“. Da niemand den wahren Caesar kennt, zeichnet jede Epoche, jeder Autor und jeder Historiker sein eigenes Bild des dictator perpetuus. Eines der entscheidenden Kriterien für die Darstellung Caesars in der althistorischen Forschung ist spätestens seit Theodor Mommsen die Frage nach der Königswürde und deren Ablehnung durch Caesar. Nur wenige Begebenheiten in seinem Leben bieten ähnlichen Anlass zu solch intensiven Spekulationen. In der Forschung gibt es kontroverse Diskussionen, die sich um die Interpretation der Ablehnung des Königsdiadems drehen: War es eine abgesprochene Inszenierung? Ein Test, um die Zustimmung des Volkes zu einer Monarchie zu bestimmen? Aufrichtige Empörung über diesen offenen Traditionsbruch? Jeder Historiker zeichnet mit seiner Interpretation der Ereignisse jeweils ein spezifisches Bild von Iulius Caesar. In dieser Arbeit sollen vier dieser Bilder – von Theodor Mommsen, Christian Meier, Martin Jehne und Luciano Canfora - herausgearbeitet werden. Wie beurteilten moderne Historiker die Zurückweisung der Königswürde und wie sahen sie den Diktator? Es wird zu zeigen sein, dass sich die Caesar-Bilder der hier untersuchten Historiker teilweise stark voneinander unterscheiden.

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Schlagwörter

Caesar, Jehne, Königswürde, Meier, Mommsen